Die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland gliedert sich in zehn regionale Zentren, die jeweils von einer größeren Zahl von Zweigen und Gruppen gebildet werden. Inhaltlich sind diese Gruppen und regionalen Zentren autonom; rechtlich sind sie innerhalb eines Vereins zusammengeschlossen. Viele Mitglieder haben sich keiner Gruppe angeschlossen und formen ihre eigenen Zusammenhänge, oft eng verknüpft mit der beruflichen Arbeit. Die besondere geographische Lage Mitteleuropas und der folgenreiche Verlauf des 20. Jahrhunderts in Deutschland, dessen Wirkungen heute deutlicher als je zuvor im Bewusstsein sind, prägen die Lebenssituation der Menschen in Deutschland. Diese Prägung findet auch in der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ihren Niederschlag. Durch diese fortwährende Herausforderung der eigenen Schicksalsverantwortung bildet sich ein individuelles wie historisches Gewissen, vor dessen Hintergrund jeder Schritt gesellschaftlicher Entwicklung abzuwägen ist. Weiter unter: www.anthroposophische-gesellschaft.org |